Armin Schild, IG Metall
N3tzwerk Zukunft der Industrie

Termin: Donnerstag, 15. März 2018, 18:30 Uhr

Ort: Villa Bonn, Siesmayerstrasse 12, 60323 Frankfurt am Main (Stadtteil Westend)

Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beiträge von Industrieunternehmen prägen den Wirtschaftsstandort Deutschland und kennzeichnen seine Stärken. Die Industrie stellt in Deutschland eine zentrale Säule für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Beschäftigung dar. Der Industriestandort steht zugleich aber auch vor großen Herausforderungen: Globalisierung, Digitalisierung, demographischer Wandel, wachsender regulatorischer Druck durch Anforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes, Defizite in der öffentlichen Infrastruktur, ein langjährig viel zu niedriger F+E Anteil am BIP, Defizite in der öffentlichen wie privaten Investitionstätigkeit u.a. mehr lassen die Zukunft der Industrie in Deutschland überraschend unsicher erscheinen. In der vergangenen Legislaturperiode wurde vor diesem Hintergrund auf Initiative von Bundeswirtschaftsminister Gabriel das Bündnis „Zukunft der Industrie“ gegründet. Die Koalitionsparteien der möglichen neuen Bundesregierung haben die Fortsetzung des Bündnisses im Koalitionsvertrag vereinbart.

Über den Speaker:
Armin Schild wurde am 21. September 1961 im mittelhessischen Römershausen geboren. Am 1. September 1978 begann Armin Schild bei der Fa. Zimmermann Nachf. seine Ausbildung zum Stahlformenbauer. 1987 legte er sein Diplom als Sozialpädagoge an der Gesamthochschule Siegen ab. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
1988 wurde er Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall Gießen. Zu diesem Zeitpunkt trat er in die SPD ein. 1992 ging Armin Schild in die Tarifabteilung beim Vorstand der IG Metall. 2001 wurde er deren Leiter. Von 2005 bis 2015 war er Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte für rund 430.000 Mitglieder in Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Er war über 10 Jahre lang Mitglied des Aufsichtsrates der Adam Opel AG und stv. Aufsichtsratsvorsitzender verschiedener Unternehmen der Stahlindustrie. Seit 2015 ist er geschäftsführendes Vorstandsmitglied des „N3tzwerk Zukunft der Industrie“, das als gemeinsame Einrichtung der Industrieverbände, Kammern und Industriegewerkschaften die Aktivitäten des gleichnamigen Bündnisses unterstützt und koordiniert.


Teilnahmegebühr:
Nichtmitglieder: 50,- Euro
Mitglieder: 35,- Euro
Young Professionals: 20,- Euro
Der Beitrag kann vorab per PayPal, Kreditkarte oder Überweisung im Anmeldetool entrichtet werden. KEINE Barzahlung vor Ort möglich. In der Teilnahmegebühr inbegriffen sind Abendessen sowie Getränke.